Unsere Arbeit

Es begann 1990 mit einer Gruppe, die sich um die beiden Zen-Lehrerinnen Adelheid Meutes und Judith Bossert gebildet hatte. Angeregt durch deren Vision eines Tales der Stille mit Klausen zum individuellen Rückzug, gründete diese Gruppe im gleichen Jahr den Förderverein ZENgarten e.V.. Ihr Anliegen war es, den Aufbau der Zenklausen zu unterstützen und zu der Entwicklung eines Ortes beizutragen, der mit seiner Stille, seinem achtsamen Umgang und seiner spirituellen Prägung einen Gegenpol zum schnellen, aktivitätsgetriebenen Alltag der modernen Gesellschaft darstellen sollte.
Zenklausen ist ein kleines Dorf, das in ein Eifel-Tal eingebettet und nach Feng-Shui-Prinzipien angelegt ist. Auf dem Hügel gegenüber den Meditationspfaden liegen einzelne Häuser, die Klausen. In diese Klausen zieht man sich als Einzelperson oder auch zu zweit für einige Tage oder für einen längeren Zeitraum zurück und lebt dort. Die Tage bekommen durch die Morgen- und Abendmeditation und die mittägliche Geh-Meditation ihre Struktur. Innerhalb dieser Struktur sind sie offen. Wer hierher kommt, hat Zeit für sich und seine Lebensthemen. Diese Zeit ohne Handy und Computer, ohne durchgängige Angebote und anfordernde Aufgaben, ist eine Herausforderung. Doch nur in dieser Offenheit bietet sie die Chance auf eine Begegnung mit den eigenen Lebensthemen und spirituellen Fragen. Im täglichen Üben von Achtsamkeit wird der persönliche Weg nach innen möglich.
Dieses Konzept der individuellen Einkehrtage in der eigenen Klause, offen für Menschen aller Religionen und Kulturen, ist einmalig in Deutschland. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, für viele Menschen einen Aufenthalt in den Zenklausen zu ermöglichen.
Seit der Gründung 1992 hat sich dieser Ort sehr entwickelt. Es sind seitdem entstanden
Seit 2004 gibt der Förderverein zusammen mit dem ZEN-Verlag die Zeitschrift ZEN heraus, in der Beiträge von Adelheid und Judith, von anderen Zen-Meistern und von interessierten Zen-Praktizierenden einen frischen Blick auf wichtige Lebensthemen werfen.
Immer mehr Menschen suchen in den Zenklausen ihren spirituellen Weg und bestätigen uns damit in dem, wofür wir uns einsetzen.